Neuerscheinungen

Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über alle geplanten und neu erschienen Veröffentlichungen des Melzer-Verlags. Alle Titel, die hier nicht aufgeführt sind, finden Sie unter unserem Programm oder direkt in unserem Shop. Benutzen Sie bitte unsere Suchfunktion, um schnell das gesuchte Buch zu finden.



Söldner gegen die Zukunft - Hörbild zum Zionismus CD

Söldner gegen die Zukunft oder „Die einzige Demokratie im Nahen Osten“ – Die neueste Produktion in der Reihe „Melzers Hörstücke“.  - Textcollage zum Zionismus
Soeldner_gegen_die_Zukunft_-_Das_Hoerbuch

Zwei Hör-CDs mit Zitaten und Texten von Schlomo Sand, Erich Fromm, Mosche Zimmermann, Theodor Herzl, David Ben-Gurion, Martin Buber, Albert Einstein, Erich Fried, Uri Avnery und vielen anderen…

Nach seinem ersten bei Melzer verlegten, erfolgreichen Hörstück mit Gedichten von Erich Fried „Höre, Israel“, das vom Bayerischen Rundfunk im Januar 2011 zum „Hörbuch der Woche“ gewählt wurde, macht der Schauspieler Jürgen Jung hier, zusammen mit seiner Kollegin Beate Himmelstoß und begleitet vom Musikkollektiv EMBRYO, grundlegende Annahmen und Zielvorstellungen des Zionismus, deren Konsequenzen sich in der konkreten Realität Palästinas als verhängnisvoll erwiesen haben, als Mythen kenntlich.

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Neuerscheinung 15.10.2011: Sie alle sind unsere Kinder - Florian Mebes

Am 15.10.2011 erscheint "Sie alle sind unsere KINDER" von Florian Mebes.
Sie_alle_sind_unsere_Kinder_-_Florian_Mebes

Verständigung und Dialog statt Rache und Vergeltung In der israelisch-palästinensischen Organisation »Parents Circle – Families Forum« haben sich Familien zusammengeschlossen, die nahe Verwandte im Nahostkonflikt verloren haben und für Versöhnung eintreten. »Unser größter Beitrag besteht darin, dass wir Israelis und Palästinenser miteinander in Kontakt bringen. Wir humanisieren die andere Seite, bringen ihre Menschlichkeit in unser Bewusstsein.«

Mohammed Abuayash, palästinensischer Vater

»Unsere Mission ist es, den Blick gegenüber der anderen Seite zu öffnen, das Humane zu entdecken und Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu treffen, sich kennenzulernen.«

Aaron Barnea, israelischer Vater

»Wir erkennen diesen Geist in dem israelischen Vater, dessen Sohn von der Hamas getötet wurde und der dabei geholfen hat, eine Organisation (den Parents Circle) zu schaffen, die Israelis und Palästinenser, die ihre Lieben verloren haben, zusammenbringt!«

Barack Obama, Mai 2011

 
GAZA – bis zum bitteren Ende - Shlomi Eldar (Übersetzt von Abraham Melzer)

Das Buch „GAZA – bis zum bitteren Ende“ wird im Frühjahr 2011 im Melzer Verlag erscheinen.

 

Wir fuhren nach Gaza. Wir verließen Gaza.
Wir fuhren nach Gaza. Die ganze Familie drängte sich in den
kleinen Käfer meines Onkels Moshe. Alle wollten wir mit eigenen
Augen unsere Macht sehen. Wir waren doch Helden,
innerhalb sechs Tagen hatten wir alle Araber besiegt. Und Gaza,
oh weh Gaza.
Einst in der zweiten oder dritten Schulklasse, als wir zu einer
Rundfahrt im Süden fuhren, kamen wir bis zum Kibbutz
Yad Mordechai, wo wir erfuhren, wer Mordechai Anilewitz
war, der Führer des Aufstands im Warschauer Ghetto. Man
erzählte uns auch von dem ägyptischen Heer, das bis zu den
Grenzen des Kibutz vorgedrungen war, und was für ein Kampf
von Angesicht zu Angesicht dort stattgefunden hat. Am Ende
zogen sich die Ägypter zurück. Als wir an der Internationalen
Grenze mit Ägypten angekommen waren, sahen wir dort eine
Hütte mit UN-Soldaten, die auf der internationalen Grenzlinie
die Stellung hielten. Wir, ausgelassene Lausbuben setzten einen
Fuß unter das Tor und frohlockten „Wir waren im Ausland!“
Jetzt waren wir „im Ausland“. Helden und Angeber.

Wir fuhren nach Gaza. Wir verließen Gaza.Wir fuhren nach Gaza. Die ganze Familie drängte sich in den kleinen Käfer meines Onkels Moshe. Alle wollten wir mit eigenen Augen unsere Macht sehen. Wir waren doch Helden, innerhalb sechs Tagen hatten wir alle Araber besiegt. Und Gaza, oh weh Gaza. Einst in der zweiten oder dritten Schulklasse, als wir zu einer Rundfahrt im Süden fuhren, kamen wir bis zum Kibbutz Yad Mordechai, wo wir erfuhren, wer Mordechai Anilewitzwar, der Führer des Aufstands im Warschauer Ghetto. Man erzählte uns auch von dem ägyptischen Heer, das bis zu den Grenzen des Kibutz vorgedrungen war, und was für ein Kampf von Angesicht zu Angesicht dort stattgefunden hat. Am Ende zogen sich die Ägypter zurück. Als wir an der Internationalen Grenze mit Ägypten angekommen waren, sahen wir dort eine Hütte mit UN-Soldaten, die auf der internationalen Grenzlinie die Stellung hielten. Wir, ausgelassene Lausbuben setzten einen Fuß unter das Tor und frohlockten „Wir waren im Ausland!“ Jetzt waren wir „im Ausland“. Helden und Angeber.

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Palästina Frieden nicht Apartheid - Jimmy Carter

Palstina_-_Frieden_nicht_Apartheid_-_Jimmy_CarterDie Bibel erzählt uns, das, als der erste Mord unter seinen Kindern geschah, Gott Kain fragte: „Wo ist dein Bruder Abel?“ Er entgegnete aber: „Ich weiß es nicht. Bin ich der Hüter meines Bruders?“ Und der Herr sprach: „Was hast du getan? Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden. So bist du verflucht...“ (Genesis 4,9-11)

Das Blut Abrahams, des Urvaters der Juden und Araber, fließt immer noch in den Venen von Juden, Araber und Christen und zu viel davon wurde vergossen bei der Auseinandersetzung um die Herrschaft im Nahen Osten. Dieses vergossene Blut im Heiligen Land schreit zu Gott – ein verzweifelter Schrei nach Frieden und Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass in diesem einmaligen und äußerst kleinen Land keine Lösung für Frieden und Gerechtigkeit gefunden werden kann.

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Ich will nicht mehr schweigen - Rupert Neudeck

Ich_will_nicht_mehr_schweigen_-_Rupert_NeudeckMit einem Vorwort von Norbert Blüm. Das neue Buch des "Cap-Anamur"-Gründers Rupert Neudeck ist ein Zeugnis seiner Auseinandersetzung mit Palästina. Auf mehreren Reisen durch das Land erfuhr er die verzweifelte Lage der dortigen Bevölkerung aus erster Hand. Gerade vor dem Hintergrund der Politik Israels lag ihm außerdem eine ehrliche Bestandsaufnahme der deutsch-israelischen Beziehungen besonders am Herzen. Ausgangspunkt seines Buches sind die visionären Gedanken des berühmten jüdischen Philosophen und Humanisten Martin Buber zu einer gerechten Lösung im "Heiligen Land".

 

 

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